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Ausschnitt aus meinem 3. Rundbrief, 16.05.2017 - Schulferien

Autor: LauraFe | Datum: 03 Juli 2017, 20:17 | 0 Kommentare

Auch wenn es schon wieder eine Weile her ist, hier endlich ein Ausschnitt aus meinem letzten Rundbrief, was ich in den Schulferien so gemacht habe.

Jetzt sind wie gesagt bis Ende Mai Schulferien. Wir stehen trotzdem jeden Morgen mehr oder weniger pünktlich gegen 08:00 Uhr im Center. Una nutzt die Zeit bis jemand kommt oft um für ihr Studium zu lernen (im Center ist es deutlich ruhiger als zu Hause) und ich mache mich so langsam an meine Bewerbungen. Im Laufe des Vormittags tauchen dann doch ein paar Kinder auf (so um die drei oder vier). Einem Jungen geben wir Nachhilfe und üben lesen, schreiben oder rechnen mit ihm. Oft machen die anderen einfach mit – schadet schließlich nicht. Da er sich nicht gut konzentrieren kann, habe ich ein Memory gebastelt, wo er erstaunlich gut drin ist! Vor zwei Woche sind auch endlich Büchern aus Windhoek gekommen. Diese werden wir in den nächsten Tagen  einsortieren und dann können die Kinder lesen, oder wir lesen mal etwas vor.

Insgesamt habe ich das Gefühl, dass hier in Namibia eher wenig gelesen wird. In Mariental gibt es so etwas ähnliches wie einen Buchladen, beziehungsweise ist es eher ein Schreibwarenladen mit einem Bücherregal. Auch in den Häusern habe ich bis jetzt noch kein Bücherregal gesehen. In der Schule ist mir aufgefallen, dass auch in der 7. Klasse einige Kinder sind, die nicht richtig lesen können. Vielleicht hilft ja unser kleiner Beitrag im Centre, um die Kinder ein bisschen mehr zum Lesen zu motivieren.

 

Vom 08. Bis 11.März waren wir, Una, Jacky (unsere Chefin), Anna (für die Suppenküche zuständig) und ich, in Windhoek und haben an einem Trauma-Healing-Workshop teilgenommen. Auch wenn mir einiges bereits bekannt war, war es trotzdem sehr interessant und mit Sicherheit auch hilfreich für die Arbeit im Centre und den Umgang mit den Kindern. So haben wir unteranderem damit angefangen, was genau „Trauma“ eigentlich bedeutet, wodurch es entsteht und wie es sich bemerkbar macht. Im Workshop ging es um den Umgang mit einer traumatisierten Person, wie man mit seinen eigenen Emotionen umgeht und ein Trauma verarbeitet. Wir haben über unsere persönlichen Stärken und Schwächen gesprochen, unterschiedliche Verarbeitungsmethoden von negativen Dingen die uns begleiten (sei es Stress, Streit, Trauer, Trauma,…) verglichen und kennengelernt. Wir haben die verschiedenen Themen („hope in suffering“ - gelb, „controlling emotions“ - blau, coping strategies” - rot und “new growth” - grün) diskutiert und besprochen, Texte dazu gelesen und verschiedene Bibelzitate zu den Themen gehört. Auch waren wir zwischendurch ein wenig kreativ und haben zu einer Bibelstelle ein Bild gestaltet und für jedes abgeschlossene Thema einen alten Autoreifen, in der zu dem Thema zugeordneten Farbe, angemalt.

Una und ich sind bereits am 06.März nach Windhoek gefahren, waren Samstagnachmittag Shoppen (ich habe mir endlich eine wärmere Decke gekauft) und Sonntag in der Kirche. Anschließend haben wir gemeinsam gekocht und einen Filmeabend gemacht. Gewohnt haben wir bei Shantan (eine gute Freundin). Von Montag bis Donnerstag (immer von 08:00Uhr bis 17:00Uhr) war dann der Workshop. Da um 17:00Uhr die Geschäfte schließen, war kaum für etwas anderes Zeit.

Am Freitagvormittag war ich mit Jacky in Chinatown und in der Innenstadt, Una hatte einen Arzttermin. Um 19:00 Uhr war ein ELCRN/VEM Partnership-meeting, zu dem wir eingeladen waren. Es waren VEM-Mitglieder aus Indonesien, Hong Kong, Deutschland, Süd-Afrika und natürlich Namibia da. Die verschiedenen kirchlichen Projekte (zu denen auch das Gibeon Care Giver Centre gehört) wurden vorgestellt und erklärt, was jeweils gemacht wird. Das Meeting war sehr interessant, aber auch ein bisschen anstrengend, da wir den Großteil des Tages in der Stadt unterwegs und dementsprechend etwas müde waren. Gegen 22:00Uhr haben wir uns wieder auf den Weg zu Shantan gemacht. Der Abend wurde dann im Endeffekt noch ziemlich lang, es waren auch noch weitere Freunde da und wir waren insgesamt acht Leute. Samstag, nachdem wir aufgeräumt hatten, sind wir ins Nationalmuseum und anschließend in einen Park, bevor wir wieder nach Hause sind. Als es dunkel wurde haben wir Lagerfeuer gemacht und Marshmallows und Würstchen gegrillt. Sonntag wollten wir eigentlich zur Kirche, haben aber alle verschlafen. Una und ich mussten dann auch schon Sachen packen und gegen 15:00Uhr sind wir mit meinem Gastvater, der auch in Windhoek war, wieder zurück gefahren.

 


 

Im Moment ist relativ viel los, aber wenn ich Zeit habe werde ich von meiner aktuellen Arbeit an der "C.//Oaseb S.S.S." (die High School) berichten und auch Fotos hochladen. 

Bis dahin, LG Laura

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